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Menschenrechte und Menschenrechtspolitik

Das Interesse des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik (Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt) gilt allen Aspekten der Menschenrechte – ihrer Geschichte (nicht nur in Europa), ihrer Begründung (auch interkulturell bzw. interreligiös), ihrer normativen Ausgestaltungen auf globaler, regionaler und nationaler Ebene sowie den Durchsetzungsinstrumenten. Der Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt stieg über seine vor kurzem beendete Tätigkeit als UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit naturgemäß besonders intensiv in dieses Themenfeld ein, das auch für die Begegnung zwischen Orient und Europa von großem Interesse ist. Man denke etwa an Debatten über Apostasie, Konversion, Blasphemiegesetze, aber auch an verfassungspolitische Grundsatzkontroversen wie unterschiedliche Verständnisse (oder Missverständnisse) staatlicher Säkularität.

Nicht zuletzt beschäftigt sich der Lehrstuhl auch mit innerreligiösen Auseinandersetzungen zu menschenrechtlichen Themen, darunter wiederum vor allem die Religionsfreiheit. Nicht nur im islamischen Denken ist dies ein nach wie vor umstrittener Gegenstand von Reformdebatten; auch im Christentum ist der Klärungsbedarf größer als oft angenommen.

 

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