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Vortrag am 21.11.2019: Sehen und gesehen werden. Konzepte des Visuellen im frühen Islam – Dr. Berenike Metzler (Bamberg)

Alle Interessierten sind herzlich zum nächsten Vortrag des Bayerischen Orientkolloquiums am Donnerstag, den 21.11.2019 eingeladen. Dr. Berenike Metzler, Islamwissenschaftlerin an der Professur für Islamische Kunstgeschichte und Archäologie der Universität Bamberg wird über das Thema „Sehen und gesehen werden. Konzepte des Visuellen im frühen Islam“ sprechen.

 

Mit dem Islam lassen sich viele visuelle Motive assoziieren: sei es die für das Gebet notwendige Blickrichtung nach Mekka, sei es der berühmte böse Blick, sei es die theologisch bedeutsame Unterscheidung des Unsichtbaren und Sichtbaren, welches sich in der Bezeichnung der koranischen Verse (āyāt) niederschlägt oder sei es auch die arabische Optik, die der europäischen Erforschung des Sehvorgangs weit vorausging. Umso erstaunlicher ist es, dass eine begriffsgeschichtliche Untersuchung des Sehsinns in der Islamwissenschaft noch auf sich warten lässt. Diese Lücke will nun Dr. Berenike Metzler mit ihrem Habilitationsvorhaben zu Kulturen des Sehens im Islam schließen und Ihnen erste Ergebnisse ihrer terminologischen Untersuchungen in den Bereichen Koran, Lexikographie, Sufismus und Adab präsentieren.

Donnerstag, 21.11.19, 18 c.t. – 20 Uhr, Raum 0.011 im Kollegienhaus, Universitätsstr. 15, Erlangen

Das gesamte Programm des Bayerischen Orientkolloquiums im WS 2019/20 finden Sie hier.